Newsletter 2010-05

Aus /bin - basisgruppe informatik - wiki
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Liebe /bin-Interessierte und Mitstudent*innen,

wir sind die Basisgruppe Informatik und dies ist ein ca. alle 1 bis 2 Monate versandtes /bin-Update, in dem wir aktuelle und relevante Ereignise mitteilen und zusammenfassen. Damit möchten wir versuchen, dass möglichst alle mitbekommen was hier so passiert. Wer hinkünftig keine e-mails mehr erhalten will, kann sich selbst über das Massmailing-Interface des ZID abmelden: http://www.univie.ac.at/ZID/massenmail

Inhalt:

  • /bin zum Lernen reservieren
  • Filmabende und Veranstaltungen
  • /bin/calendar
  • Offizielle Gremien. Ein Erfahrungsbericht

Filmabende und Veranstaltungen

Auch im Mai versuchen wir wieder einige Veranstaltungen auf die Reihe zu bekommen. Wenn du selber mal Lust hast was spannendes zu zeigen, komm einfach mal bei einem Plenum [1] vorbei. Geplant sind bisher:

Mo., 17. Mai um 19.00: Patent Absurdity (2010) [2] [3] ... eine Dokumentation über Softwarepatente und deren Auswirkungen auf die Softareproduktion. Die Doku (untrstützt von der Free Software Foundation) dauert 30 Minuten und das Thema ist recht dicht und komplex. Im Anschluss können wir das ganze nochmal diskutieren und schauen was das denn für uns Informatiker*innen eigentlich bedeutet.

Do., 27. Mai um 20.00: Football Under Cover (2008) [4] ... nachdem ja wieder mal eine Männer-Fußball-WM vor der Türe steht wollen wir uns wieder mal gegen hegemoniale Mediendiskurse stellen und greifen ein im Kontext Fußball merfach vernachlässigtes Thema auf: Football Under Cover ist eine Dokumentation über Frauenfußball in Teheran und Berlin. Zentrales Thema sind die Vorbereitungen und letztlich das Spiel zwischen dem Iranischen Nationalteam und einer Berliner Fußballfrauschaft. In der Geschichte werden so neben gängigen sexistischen Wahrnehmungsschemata im Kontext Fußball auch die Schwierigkeiten auf die Migrantinnen (im Berliner Team spielen u.a. auch Frauen die aus dem Iran kommen) in ihrem Alltag stoßen, also auch die repressive Situation im Iran.

Der erste Abend (17.5.) wird voraussichtlich in den /bin-Räumen beim HS 24 stattfinden, der zweite (27.5.) wenn alles passt und das Wetter gut ist, am Campus im Hof 2 unter spätfrühlingslauem Sternenhimmel und mit Grillerei. Auf unserer Website gibts demnächst dann auch Flyer dazu.

/bin als Lernraum

Wenn ihr euch mal gefragt habt, wo ihr euch für eine Gruppenarbeit treffen könnt oder wie ihr die Zeit zwischen zwei Lehrveranstaltungen überbrücken könnt oder wo ihr auch als einzelne Person lernen könnt, dann ist die /bin eine mögliche Option.

Ihr könnt spontan hinkommen oder wenn ihr es schon vorher wisst, dann einfach eintragen - in der Raumplanerin [1]. Und wenn mal viele Leute dort sind, obwohl ihr den Raum reserviert habt, fragt sie einfach nett ob sie vielleicht in den Nebenraum wechseln können, da ihr den Raum braucht (und reserviert habt). Im Zweifelsfall erklärt ihnen doch auch gleich die Raumplanerin, denn nicht alle wissen darüber gleich Bescheid.

[1] http://wiki.diebin.at/Raumplanerin

/bin/calendar

Wenn ihr auf dem laufenden bleiben wollt über Termine in und um die /bin, könnt ihr auch den /bin/calender [1] nutzen. Aufgrund eigener Bequemlichkeiten ists doch nur ein GoogleCalendar geworden und kein FLOSS-Projekt [2]. Funktionieren tut der Kalender aber ganz fein, also schaut doch mal rein. (In unserem Blog auf diebin.at findet sich rechts unten auch ein Modul, das die kommenden Termine anzeigt)

Offizielle Gremien. Ein Erfahrungsbericht

  • A: Hast du Lust, bei einem Gremium mitzumachen?
  • B: Erstens, was macht man da, und zweitens warum sollte ich das tun?

Vor ca. 1,5 Jahren war ich genau in der Situation von B. "Ein Gremium? Hört sich wichtig an ... und langweilig.", dachte ich. Trotzdem hab ich es mal probiert, entgegen meiner Intuition: Dort kann man als Studierender eh nichts erreichen, und außerdem ist es unnötige Arbeit.

Jedenfalls habe ich mich langsam in die Thematik eingelesen und versucht, den Entscheidungs- und Organisationsapparat der Universität Wien zu verstehen. Ganz durchsichtig ist das alles nicht. Aber eines hab ich sehr schnell bemerkt: Man lernt dort die ProfessorInnen und jene, bei denen man sonst in Lehrveranstaltungen sitzt, auf eine andere Weise kennen. Man bekommt die Möglichkeit, sich mit ihnen auf einer Ebene auszutauschen, wo nicht von vornherein klar ist, wer von wem etwas lernen kann. Und es ist sicher nicht verkehrt, die Bedingungen unter denen Studienpläne oder andere Entscheidungen entstehen, kennen zu lernen. Nicht, um den status quo zu bewahren, sondern um gezielt Problembereiche zu markieren und an Lösungen mitzuarbeiten.

Vielleicht ein zusätzlicher Anreiz: Mit einer Nominierung in ein Gremium verlängert sich dein Anspruch auf Familien- und Studienbeihilfe.

In nächster Zeit sucht die Fakultät für Informatik wieder Personen für diverse Gremien. Mehr dazu findest du hier: [1]

Solltest du Interesse haben, in einem Gremium mitzuwirken oder falls du nähere Informationen brauchst, frag uns einfach (per Mail, Wiki oder in der /bin), oder schau einfach mal bei einem Plenum [2] vorbei.

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